Die Fassade ist das Aushängeschild jeder Immobilie und gleichzeitig täglich Wind, Regen, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Ein professioneller Fassadenanstrich schützt die Bausubstanz, verlängert die Lebensdauer Ihrer Fassade und sorgt für einen gepflegten Gesamteindruck.
Ein Fassadenanstrich ist dabei weit mehr als ein neuer Farbauftrag: Er ist die Schutzschicht, die verhindert, dass Feuchtigkeit in den Putz und von dort ins Mauerwerk zieht.
Kosten
Was kostet ein Fassadenanstrich?
30–65 € pro m²
Richtwert für Fassadenfläche inklusive Gerüst, Reinigung, Grundierung und zwei Anstrichen. Der tatsächliche Preis
hängt vom Objekt ab — nach der kostenlosen Besichtigung erhalten
Sie ein verbindliches Angebot ohne versteckte Kosten.
Was den Preis bestimmt
Gerüstkosten — bei einem Einfamilienhaus oft 8–15 € pro m² und damit ein erheblicher Anteil
Zustand des Putzes: Risse und Fehlstellen müssen vor dem Anstrich saniert werden
Gewähltes Farbsystem — Silikonharz- und Silikatfarben kosten mehr als Dispersion, halten aber länger
Algen- und Moosbefall, der eine gründliche Reinigung und Behandlung erfordert
Anzahl der Fenster, Gauben und Details — jede Kante ist Handarbeit
Fassadenanstrich oder Fassadensanierung?
Ein Fassadenanstrich reicht aus, wenn der Putz intakt ist und lediglich die Beschichtung erneuert werden muss. Bei Rissen, Putzablösungen oder Feuchtigkeit ist häufig eine Fassadensanierung erforderlich. Deshalb prüfen wir den Untergrund immer vor Beginn der Arbeiten — und sagen es Ihnen ehrlich, wenn Farbe allein das Problem nicht löst.
Wird ohnehin ein Gerüst gestellt, lohnt sich die Frage, ob eine energetische Sanierung mit Dämmung sinnvoll ist. Das Gerüst fällt dann nur einmal an.
Wann sollte eine Fassade gestrichen werden?
Typische Anzeichen, dass ein neuer Anstrich fällig ist:
Verblasste, ungleichmäßige Farben
Kreidende Oberflächen — die Hand wird beim Darüberstreichen weiß
Algen-, Moos- oder Pilzbefall, besonders an der Wetterseite
Feine Haarrisse im Putz
Starke Verschmutzungen, die sich nicht abwaschen lassen
Abplatzende oder blasige Altbeschichtung
Welche Fassadenfarbe ist die richtige?
Welche Farbe geeignet ist, hängt vom vorhandenen Untergrund und seinen Eigenschaften ab — ein Silikatanstrich auf einer Dispersionsfassade hält beispielsweise nicht.
Dispersionsfarbe
Der wirtschaftliche Standard. Gut deckend und vielseitig, aber weniger diffusionsoffen als mineralische Systeme. Geeignet für die meisten intakten, bereits beschichteten Fassaden.
Silikonharzfarbe
Stark wasserabweisend und gleichzeitig diffusionsoffen — Regen perlt ab, Feuchtigkeit von innen kann trotzdem entweichen. Das derzeit meistgewählte System für Wohngebäude, besonders an Wetterseiten.
Silikatfarbe
Verkieselt mit dem mineralischen Untergrund und ist dadurch extrem langlebig und algenhemmend. Setzt einen mineralischen Untergrund voraus, ist also nicht auf jeder Fassade einsetzbar.
Mineralfarbe (Kalk/Zement)
Klassisch, hoch diffusionsoffen und für Altbau- und Denkmalfassaden oft die einzige bauphysikalisch richtige Wahl.
So läuft ein professioneller Fassadenanstrich ab
Untergrund prüfen und Sanierungsbedarf feststellen
Gerüst stellen und angrenzende Flächen abdecken
Fassade reinigen, Algen- und Moosbewuchs entfernen
Risse und Putzschäden ausbessern
Passende Grundierung auftragen
Fassadenfarbe in der Regel zweimal gleichmäßig aufbringen
Anschlüsse an Fenstern, Sockel und Dach sauber ausbilden
Häufige Fehler beim Fassadenanstrich
Überstreichen verschmutzter oder befallener Fassaden — der Bewuchs kommt zurück
Fehlende oder falsche Grundierung auf saugendem Untergrund
Nicht geschlossene Risse, durch die weiter Wasser eindringt
Streichen bei ungeeigneter Witterung (unter 5 °C, praller Sonne oder vor Regen)
Minderwertige Farben mit geringer UV-Beständigkeit
Unsaubere Anschlüsse an Fensterrahmen und Sockel
Vom Einzelraum bis zur Wohnanlage
Gewachsene Praxis im Bauwesen — wir arbeiten im einzelnen Zimmer genauso wie in Objekten mit mehreren Hundert Einheiten.
5 von 5 Sternen
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Angebot in 24 Stunden
Nach der Besichtigung erhalten Sie ein transparentes Angebot ohne versteckte Kosten.
Anerkannter Ausbildungsbetrieb
Als Brillux-Ausbildungspartner bilden wir den Nachwuchs im Maler- und Lackiererhandwerk selbst aus.
Als Richtwert liegen die Kosten bei 30 bis 65 € pro m² Fassadenfläche, inklusive Gerüst, Reinigung, Grundierung und zwei Anstrichen. Bei einem freistehenden Einfamilienhaus mit rund 150 m² Fassadenfläche entspricht das grob 4.500 bis 9.750 €. Den größten Einzelposten macht oft das Gerüst aus. Wir besichtigen die Fassade und erstellen ein verbindliches Angebot.
Wie oft muss eine Fassade gestrichen werden?
Ein fachgerecht ausgeführter Fassadenanstrich hält je nach Farbsystem, Ausrichtung und Wetterbelastung etwa 10 bis 15 Jahre. Silikonharz- und Silikatsysteme erreichen eher das obere Ende, einfache Dispersionsanstriche das untere. Wetterseiten altern deutlich schneller als geschützte Seiten.
Ist das Gerüst im Preis enthalten?
In unseren Angeboten ist das Gerüst immer als eigener, klar ausgewiesener Posten enthalten — Sie sehen also genau, welcher Anteil auf das Gerüst und welcher auf die Malerarbeiten entfällt. Wenn Sie ohnehin weitere Arbeiten am Haus planen, etwa am Dach, lohnt es sich, die Gewerke zeitlich zu bündeln.
Reicht ein Anstrich oder brauche ich eine Sanierung?
Ein Anstrich reicht, solange der Putz fest sitzt und keine Feuchtigkeit eindringt. Sobald sich Putz hohl anhört, abplatzt, größere Risse zeigt oder feuchte Stellen auftreten, würde ein Anstrich das Problem nur überdecken. Wir prüfen den Untergrund bei der Besichtigung und sagen Ihnen ehrlich, was nötig ist — auch wenn das der kleinere Auftrag ist.
Bei welchem Wetter kann gestrichen werden?
Fassadenanstriche brauchen Temperaturen über 5 °C, trockene Witterung und keine pralle Mittagssonne auf der zu streichenden Fläche. Auch Regen in den Stunden nach dem Auftrag kann den Anstrich ruinieren. In der Praxis liegt die Saison in Nordrhein-Westfalen etwa zwischen April und Oktober.
Kann Algenbefall dauerhaft verhindert werden?
Vollständig verhindern lässt er sich nicht — Algen brauchen nur Feuchtigkeit und Licht. Deutlich verzögern lässt er sich sehr wohl: durch eine gründliche Vorbehandlung, ein stark wasserabweisendes Farbsystem wie Silikonharz und durch bauliche Maßnahmen, die die Fassade schneller abtrocknen lassen, etwa ausreichende Dachüberstände und funktionierende Regenrinnen.
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